Premysl Pitter (1895-1976) - Europäischer Humanist
Autobiographie - Ausstellung - Katalog
"Zeugen für Menschlichkeit"
Ausstellung präsentiert christlichen sudetendeutschen Widerstand 1938-1945
70 Jahre Ackermann-Gemeinde
Kein Verein selbstverliebter Betriebsamkeit
XXV. Brünner Symposium - Dialog in der Mitte Europas
Zum Thema: "Wie viel Vielfalt vertragen unsere Gesellschaften?"
25 Jahre Wende
Rückblick - Dank - Auftrag

Neuigkeiten

Trauer um Kardinal Miloslav Vlk

Am Samstag verstarb im Alter von 84 Jahren der frühere Prager Erzbischof Miloslav Kardinal Vlk. Aus diesem Anlass erklärt Martin Kastler, der Bundesvorsitzende der Ackermann-Gemeinde:


Erschienen

Unter dem Titel „Erinnerungskultur und Friedensarbeit“ hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Arbeitshilfe (Nr. 289) über die Aktivitäten und Perspektiven der von katholischen Vertriebenen und Aussiedlern aus Mittel- und Osteuropa gegründeten Verbände herausgegeben (vgl. Ackermann 3-2016, S. 6/7). Sie liegt nun in gedruckter Form vor und kann bei der Bischofskonferenz bestellt werden. Die Arbeitshilfe verdeutlicht, dass die katholischen Vertriebenen- und Aussiedlerverbände als Teil der kirchlichen Erinnerungskultur und Friedensarbeit auch nach sieben Jahrzehnten weiterhin ihren eigenen unverwechselbaren Beitrag einbringen und auf möglichst breiter Ebene lebendig halten wollen. Auch die Aktivitäten der Ackermann-Gemeinde nehmen in der Broschüre einen breiten Platz ein. Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke empfiehlt die Broschüre in seinem Geleitwort allen, „die sich für die Geschichte der katholischen Kirche in Deutschland vor und nach dem Zweiten Weltkrieg interessieren und in die Zukunft schauen wollen.“ Weitere Informationen: Erinnerungskultur und Friedensarbeit


Pitters Autobiografie

1970 erschien mit dem Titel „Unter dem Rad der Geschichte“ die Autobiografie von Přemysl Pitter. In dieser berichtet er sachlich von seinem Leben. Seiner Wendung zum christlichen Glauben folgte mutiges und geschicktes Handeln, das für unzählige Menschen über viele Jahrzehnte zum Segen wurde. Mit seinem Wirken in der Zwischenkriegszeit, während der NS-Besatzung seiner Heimat und in der direkten Nachkriegszeit erwies er sich als großer Humanist, der sich um Kinder unabhängig ihrer nationalen Zugehörigkeit kümmerte. Damit lebte Pitter die deutsch-tschechische Versöhnung vor. Nun ist dieses bedeutende Zeugnis zur Geschichte des 20. Jahrhundert nach über vier Jahrzehnten in einer Zusammenarbeit zwischen der Ackermann-Gemeinde, der Schriftstellerin Sabine Dittrich, dem Nationalen Pädagogischen Museum in Prag und dem Neufeld Verlag in einer bearbeiteten Neuauflage erschienen. An Aktualität haben Pitters Gedanken nichts verloren. Přemsyl Pitter: Unter dem Rad der Geschichte. Autobiografie. Neu bearbeitet von Sabine Dittrich. 173 Seiten, 16 Seiten s/w-Bildteil. Herausgeber: Ackermann-Gemeinde. Neufeld Verlag. Schwarzenfeld 2017.12,90 €.ISBN: 978-3-86256-083-7.Erhältlich über den Buchhandel. Weitere Informationen: Přemysl Pitter


 


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